Unsere Filme

Kernkraftwerke in Osteuropa laufen noch immer mit russischen Brennelementen. Der französische Staatskonzern Framatome will das ändern – vorerst aber mit russischer Hilfe.

Der Film begleitet den Psychologen Ciprian in einer neuen rumänischen Klinik. In der Gesellschaft gehören Vorurteile, Ausgrenzung und Stigmatisierung von psychisch und geistig

Ein Mann geht durch einen gefluteten Tunnel

Łukasz Orlicki lebt den Traum vieler abenteuerlustiger Menschen: Der studierte Historiker ist hauptberuflich Entdecker und Mythenjäger in Polen. Legenden von Goldzügen, verschollenen

Ein japanischer Kormoranfischer bei Nacht.

Adachi Youichiro ist Kormoranfischer des Kaisers – in 18. Generation. Sobald die Sonne hinter den Bergen verschwindet, trifft er sich mit den

Kernkraftwerke in Osteuropa laufen noch immer mit russischen Brennelementen. Der französische Staatskonzern Framatome will das ändern – vorerst aber mit russischer Hilfe. In seiner Brennelementefabrik im niedersächsischen Lingen plant er eine Kooperation mit dem russischen Staatkonzern Rosatom, um sogenannte WWER-Brennelemente für osteuropäische Reaktoren herzustellen. Niedersachsen muss in den kommenden Wochen darüber entscheiden.

Atomkraftgegner laufen Sturm dagegen: Eine Kooperation mit Rosatom vertiefe die Abhängigkeit von Russland, statt sie zu überwinden. Tatsächlich unterliegen Atomgeschäfte mit Russland – anders als Gaslieferungen – bis heute keinen EU-Sanktionen.

Framatome argumentiert, die Zusammenarbeit sei ein Übergangsmodell. Eigene, unabhängige WWER-Brennelemente will der Konzern erst Anfang der 2030er Jahre liefern können. Bis dahin bleibt Europa auf russisches Know-how angewiesen.

Die amerikanische Konkurrenz ist längst weiter: Westinghouse beliefert die Ukraine bereits seit Jahren mit alternativen Brennelementen und ist nach dem Besuch von US-Außenminister Rubio nun auch in der Slowakei und Ungarn ins Geschäft gekommen.

Ein Film von Joachim Bartz, Johannes Bünger, Gunnar Krüger, Vivien Pieper und Laura Schmitt. Produziert vom ZDF mit Unterstützung der Autoren Pieper und Partner und von MDR/Arte.
2026. frontal – Die Doku. 43 Minuten.
Kamera: Johannes Bünger, Sven Emme, Thomas Frischhut, Tom Lienekampf, Maxim Tuzhilin. Schnitt: Johannes Dittmar, Sven Emme. Redaktion: Jörg Göbel
.

Ein Mann geht durch einen gefluteten Tunnel
Ein japanischer Kormoranfischer bei Nacht.